Admins & Aliens
Systeme müssen verwaltet und gewartet werden. Logisch, dass sich in größeren IT-Infrastrukturen ständig eine Vielzahl von Administratoren tummelt. Oftmals auch Zulieferer, über die wir weniger wissen, als uns lieb ist.
Wer zum Henker ist aller mit Administrator-Rechten in unserem Netzwerk unterwegs? Und wie kann ich feststellen, ob es dabei mit rechten Dingen zugeht? Besonders in komplexen, heterogenen Landschaften ist diese Frage eine echte Challenge. Jedes Service, jede Appliance, jedes Prozessleitsystem, jede Gebäudesteuerung, oft sogar jede Produktionsmaschine braucht Administratoren. Das führt zu einer kaum überschaubaren Lage und am Ende des Tages ist meistens nicht mehr klar, wo welches Sicherheitsrisiko schlummert.
Um Licht in dieses Dickicht zu bringen, hilft nur eines: Ein strukturierter, wohlüberlegter Ansatz. In unserer collaboraton 4 experts Session am 19. November haben wir gemeinsam mit einer Runde unserer Kunden das Problem diskutiert und eine Reihe von Lösungsansätzen vorgestellt: Zero Trust, Just in Time Access und lückenloses Session Recording sind einige der Schlagworte, die damit verbunden sind. Und im Grunde laufen alle Lösungsansätze darauf hinaus, Transparenz und Kontrolle wiederzugewinnen.
Wie auch immer man das Thema im Detail angehen möchte, der erste Schritt ist immer, den Reifegrad der eigenen Cybersecurity zu kennen. Gibt es ein sauberes Risikomanagement? Sind Sicherheitszonen angelegt? Wurden die relevanten Prozesse definiert? Hier gilt es, Klarheit zu schaffen. Ausgehend von diesen Grundlagen lässt sich dann eine solide Lösung erarbeiten. Damit aus privilegierten Zugriffen ein „Privileged Access Management“ wird.
Mit herzlichen Grüßen
Roman Rathler
CTO d-con.net